
Auf einem fast verlassenen Campingplatz irgendwo am Meer: Die alte Dame trägt das stille Gedächtnis vergangener Generationen; Phine ringt mit dem Tod von Mutter; Bo kämpft mit dem Erbe eines repressiven Glaubens. Jochen wiederum wurde von seiner Frau und den Kindern verlassen; S. und Vira erhalten eine Stimme für die Brüche durch Kriege und Konflikte.
Zwischen Kiefern und Gischt entfaltet sich auf dem Campingplatz ein Beziehungs- und Erinnerungsgeflecht, das nicht linear, sondern in zersplitterten Strömen erzählt wird.
Schatten der Pinus ist ein Roman, der für ganz Europa spricht: leise, genau, unerbittlich. In der Auseinandersetzung mit Themen wie Heimatlosigkeit, Mutterfiguren, Vatererbe, Migration und Mehrsprachigkeit spiegelt Schatten der Pinus die globalen Umbrüche unserer Zeit.