
Das Planschen in Privilegien, der Abschied von der Courage, himbeerroter Leichenduft und Filterkaffee bei der Totenwache: Mit Ich weine am liebsten in Klos schafft die Schriftstellerin Martina Caluori Gedichte und Fragmente, die Literatur in neue Räume und Klangspektren führt.
Ich weine am liebsten in Klos kreist ungewöhnlich prägnant und in immer neu faszinierenden Sprachbildern um den langen Abschied. Die künstlerische Begegnung mit Bit-Tuner eröffnet einen neuen Sprach- und Soundkosmos, welcher die Leser:innen und auch das Live-Publikum auf eine ebenso entgrenzte wie nachhallende Reise mitnehmen.
«In ihrem neuen Buch praktiziert Martina Caluori eine radikale Reduzierung der Sprache und setzt sie gleichzeitig in Dialog mit elektronischer Musik– von unbestechlicher Wahrhaftigkeit und grosser Eindringlichkeit.»
Südostschweiz
«Caluori macht deutlich: Verlust hinterlässt Leerstellen, Verlust bedeutet eben genau das Auflösen von Form. Und so scheint der Text selbst ebenfalls zu fliessen und zu tropfen, statt einer fixen Form zu folgen, versucht die Bewegung des Trauerns performativ zum Ausdruck zu bringen.»
Schweizer Buchjahr 2024
«Kühl, als würden sie in einem leicht hallenden Keller gesprochen, stehen die Verse im Raum und erzählen vom Umgang mit Verlust.»
Republik
«Prägnante und faszinierende, musikalisch untermalte Sprachbilder in düsterer, bewegender Atmosphäre.»
MDR Sputnik
«Es braucht auch das viele Weiss auf den Seiten, nicht zuletzt dafür, den Gedanken, den inneren Bildern jenen Raum zu geben, den Text und Musik evozieren.»
Literaturblatt
«Caluori gelingt es, mit geschicktem Sprachgebrauch unsere Wahrnehmung und Urteile zu beeinflussen.»
Phosphor Kultur
«Der magische Moment danach, auf dem Nachhauseweg, beschwingt, beseelt, genährt, weil der Text vorgetragen ein Quäntchen intensiver wirkte.»
SRF Kulturplatz